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Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus, Bild erwachsener Käfer, ca. 23mm) benötigen eine Temperatur und Holzfeuchte zu ihrer Entwicklung, wie sie allgemein in Dachstühlen herrscht. Dieser Lebensraum bietet daher für diese Insekten geeignete Bedingungen. Zu Ihrer Entwicklung benötigen die Hausböcke, die den weitaus überwiegenden Teil ihres Lebens von ca. 5-10 Jahren als holzzerstörende Larve verbringen, einen ausreichenden Eiweißgehalt des Holzes. Mit Zunehmendem Alter des Holzes wird daher die Entstehung eines intensiven Befalls unwahrscheinlicher aber nicht ausgeschlossen. Die in der Literatur genannten Zeiträume von 30-60 Jahren, in denen das Holz besonders reizvoll für die Insekten ist, sind zwar durch Erfahrungen belegt, aber auch wesentlich ältere Hölzer können, vor allem nach Umbauten, befallen werden. Dabei scheint vor allem der Geruch des Holzes für das Insekt entscheidend zu sein, um das Material für die Eiablage aufzufinden. Durch Ihre verborgene Tätigkeit und die ca. 6-8mm dicken Gänge und Ausfluglöcher können Holzbauteile völlig zerstört werden. Typisch ist des Stehenbleiben einer papierdünnen Holzoberfläche, die von einzelnen Ausfluglöchern bezeichnet wird


Holzwürmer (Anobium punctatum). ernähren sich als Larve über mehrere Jahre (5-10) vom Holz, bevor sie im Mai-Juni als Käfer ausschlüpfen, die typischen 1-2mm großen Ausfluglöcher hinterlassen und nach der Eiablage absterben. Sie benötigen zu Ihrer Ernährung vorzugsweise Nadelholz (Fichte, Kiefer), können aber auch im nicht dauerhaften Splintholz von Laubhölzern leben. Insgesamt benötigen sie eine Holzfeuchte, die typisch in Kellern oder nicht

beheizten Gebäuden wie Kirchen oder Scheunen anzutreffen ist. In modernen, zentralbeheitzten Gebäuden oder intakten Dächern finden sie daher kaum Entwicklungsmöglichkeite


Frischholzinsekten befallen frische Hölzer oder absterbende/tote Bäume im Wald befallen, bzw. auf dem Lagerplatz. befallen können.
Zu ihnen gehören Bockkäfer wie Scheibenböcke u.a.
Typisch sind die Fraßspuren unter Rindenresten bei anhaftenden Waldkanten.
Weit verbreitet sind Scheibenböcke und andere Bockkäfer, die ein dem Hausbock ähnliches Fraßbild erzeugen.
Sie benötigen frisches Holz, teilweise sogar Rinde, so daß mit der Austrocknung des Holzes auch der Befall abstirbt. Bekämpfungsmaßnahmen sind daher nicht erforderlich.
 

Die Regelwerke geben eine eindeutige Klassifizierung der Zulässigkeit von Insektenfraß ab.
DIN 4047, Sortierung von Schnittholz, (1989) läßt vereinzelte Fraßspuren bis 2mm Durchmesser zu. Damit sind die deutlich größeren Spuren von Bockkäfern nicht zulässig.
Auch DIN 68 360 (Tischlerarbeiten) schließt Fraßgänge mit Æ über 2mm aus. Lediglich in DIN 68 365 (Zimmererarbeiten) wird für die niedrige Güteklasse III und bei Rauhspund ein geringer Anteil von größeren Fraßgängen akzeptiert.

 

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